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Rückruf – VW beordert 300.000 Fahrzeuge in die Werkstatt; und keiner hat’s gemerkt

 

VW ruft weltweit 300.000 Diesel-Fahrzeuge in die VW-Werkstätten. Wie kürzlich bekannt wurde, könne bei den 2.0 TDI-Motoren Diesel-Kraftstoff aus den Einspritzleitungen treten. Schuld sei der entsprechende Zulieferer. Bemerkbar mache sich dies unter anderem durch Dieselgeruch im Innenraum. Betroffen seien gleichfalls die anderen Marken des VW-Konzerns.

Macht derzeit Probleme: der 2.0 TDI-Motor kann aufgrund mangelhafter Einspitzleitungen zur Diesel-Inkontinenz neigen. 300.000 Fahrzeuge ruft Volkswagen aus diesem Grund in die Werkstätten. | © VW

 

Das neue Jahr beginnt nicht gut für die Volkswagen AG. 300.000 VW mit 2.0 TDI-Aggregat der Modellreihen Eos, Golf, Jetta, Passat, Tiguan und T5 der Baujahre 2009 – 2012 sind betroffen. Bei den VW-Töchtern Audi, Seat und Škoda sind es dagegen sehr viel weniger Fälle – knapp 25.000 Fahrzeuge betrifft der Rückruf.

Es werde betont, dass trotz des Kraftstoffaustritts keine Brandgefahr bestehe. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. In der Werkstatt werden die Einspritzleitungen verstärkt – der Zeitaufwand betrage etwa eine halbe Stunde. Die betroffenen Kunden sollen von VW angeschrieben werden.

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Umweltzonen in Deutschland – Viel Ärger und keine messbaren Verbesserungen

 

Seit vier Jahren gibt es in Deutschland in Großstädten und Ballungsgebieten Umweltzonen, die viele Autos aussperren. Konzipiert wurden diese Zonen, um die Luftgüte in Gebieten mit hohem Verkehrsaufkommen zu verbessern. Zahlreiche Messungen und Untersuchungen bescheinigen der Umweltzone keinen positiven Effekt.

Ein klischeehaftes Bild eines dreckschleudernen Auspuffs. Eigentlich sind die ausgestoßenen Gase bei einem warm gefahrenen Motor unsichtbar. | © dpa

Ähnlich wie der vermeintliche „Bio“-Sprit Super E10 sorgen Umweltzonen für Unmut. Beide Erscheinungen sollen der Umwelt zugute kommen und stellen Umsetzungen von EU-Auflagen dar, für die es auch andere Wege zur Realisierung gegeben hätte. Die Bundesregierung entscheid sich jedoch für E10 und Umweltzone. Beide Konzepte sind umstritten und scheinen in Hinsicht auf Umweltschutz und Ökologie nichts beizutragen.

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Dez
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VW Polo Vergleichstest – Verschaukelt „auto motor und sport“ die Leser?

Und da ist es wieder passiert: Heute morgen stellte die Online-Ausgabe der „auto motor und sport“ einen Kleinwagen-Test online, der die Modelle Ford Fiesta, Kia Rio, Opel Corsa, Toyota Yaris und VW Polo miteinander vergleicht. Wie zu erwarten, gewinnt der VW Polo V den Vergleichstest. Wer sich aufmerksam durch den Bilder-Galerie klickt, stellt fest, dass der vermeintliche Test versucht, seine Leser hinters Licht zu führen.

 

Ein vermeintlicher Vergleichstest, dabei steht der Sieger von Beginn an fest. Unterstützt wird der Polo dabei durch manipulierte Bilder und geschönten Text.

Wie bereits im vorherigen Artikel nachzulesen, stellte ich die These auf, dass im automobilen Journalismus bewusst getäuscht wird, um Modelle bestimmter Hersteller gegenüber der Konkurrenz besser aussehen zu lassen. Ein aktuelles Beispiel hierfür bietet seit dem Morgen des 19. Dezember 2011 wieder einmal „auto motor und sport“.

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Nov
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Der korrumpierte Auto-Journalismus – Warum der Leser als Leser nichts wert ist

 

In Ingolstadt wurde am 18. November der Audi A1 Sportback, die fünftürige Variante des kompakten A1, Medienvertretern vorgestellt. Pressetexte und repräsentative Bilder des Neuwagens werden veröffentlicht, das Rühren der Werbetrommel teils der Fachpresse überlassen – das ist Usus. Redaktionen dürfen auf Einladung kurz an Neuheiten schnuppern, sich öffentlichkeitswirksam ablichten lassen. Alle sind lieb und nett zueinander, denn auf diese Weise haben sowohl Fahrzeughersteller Audi als auch die Auto-Presse etwas davon. Audi stellt Journalisten das Auto zur Verfügung, lädt zu Presse-Terminen ein und sorgt damit für Schreibstoff und guten Willen. Die Journaillen ihrerseits bringen nette Worte aufs Papier, loben über den Klee, um auch in Zukunft neue Autos anfassen zu dürfen. Im Gegenzug zahlen die Hersteller viel Geld an die Magazine für ihre Werbeanzeigen.

 

Wurde am 18. November 2011 präsentiert – der neue Audi A1 Sportback | © Audi

 

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Der neue Volks-Wagen? Ein Auto zum up!-gewöhnen!

Die Wolfsburger von Volkswagen feiern sich, als hätten sie das Rad neuerfunden. Doch nicht das Rad wird gefeiert, sondern der erste echte Volks-Wagen seit dem VW Käfer. Es sei geschafft, einen VW zu konstruieren, der den Ansprüchen an Qualität und Materialanmut genügt sowie einen günstigen Kaufpreis bieten solle. Dass der Volkswagen-Konzern schon wieder eine Mogelpackung auf den Markt wirft, interessiert bis dato keinen.

 

Der neue VW up! – Weder Fein- noch Freigeist, kein Ästhet und erst recht kein günstiges, zeitgemäßes Auto. | (CC) MLe

Was zeichnete den VW Käfer aus? Er bot Platz für eine Familie, leistete 100 Kilometer pro Stunde, verbrauchte für damalige Verhältnisse nicht zu viel Kraftstoff und war erschwinglich im Preis. Diese Zielsetzungen galten in angepasster Form auch für den neuen, auf der 64. IAA offiziell vorgestellten VW up!.

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Der Wahnsinn um den „Biosprit“ – Seit 2007 bescheinigen mehrere Studien, E10 sei nicht umweltfreundlich

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Das Thema E10-Kraftstoff ist dieser Tage unter Autofahrern ein leidiges, ein verhasstes Ärgerniss. Vielen muss die Einführung des sogenannten Bio-Kraftstoffes wie ein Zwang vorkommen, ein Korsett, in das der deutsche Autofahrer hineingepresst wird; ob er möchte oder nicht. Neben der zweifelhaften Art der Durchführung – mangelnde Informationspolitik vonseiten der Regierung, der Mineralöl-Konzerne und der Automobil-Clubs und -Vereinigungen – stehen immer öfter und häufiger die Moral und der Umweltnutzen des E10-Kraftstoffes infrage.

E10-Zapfsäule — Vielen Gutachten zufolge schade der "Bio"-Sprit mehr, als dass er der Umwelt diene. // Foto: BMU

Das 2008er Gutachten des WBGU scheint heute wie gestern kein Gehör gefunden zu haben. Daneben gab und gibt es allerdings auch weitere Studien und Untersuchungen zu E10. In einem Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages vom 23.11.2010 wurden verschiedene Empfehlungen und Forderungen zum Thema Bio-Energiestoff festgehalten. Neben dem Bericht des WBGU auch weitere andere. So empfahl der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) einen nur mäßigen Ausbau der Bio-Kraftstoffe.

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Der Wahnsinn um den E10–„Biosprit“ – Schon 2008 scheiterte der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

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Das Thema E10-Kraftstoff ist dieser Tage unter Autofahrern ein leidiges, ein verhasstes Ärgerniss. Vielen muss die Einführung des sogenannten Bio-Kraftstoffes wie ein Zwang vorkommen, ein Korsett, in das der deutsche Autofahrer hineingepresst wird; ob er möchte oder nicht. Neben der zweifelhaften Art der Durchführung – mangelnde Informationspolitik vonseiten der Regierung, der Mineralöl-Konzerne und der Automobil-Clubs und -Vereinigungen – stehen immer öfter und häufiger die Moral und der Umweltnutzen des E10-Kraftstoffes infrage.

Trat das Debakel los: Sigmar Gabriel initiierte das E10-Chaos bereits 2007 und erntete teils heftige Kritik. // Foto: SPD in Niedersachsen

Der mit bis zu 10 % angereicherte Benzin-Kraftstoff, der den Verbrauchern als ökologisch präsentiert wird, steht nicht erst seit diesem Jahr in der Kritik. Der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel wollte schon 2009 den verkorksten E10-Sprit an den deutschen Autofahrer bringen. Das Vorhaben gab er im April 2008 jedoch auf, da die Unverträglichkeit des E10 mehrere Millionen Ottomotoren betreffen würde. Zitiert wurde der damalige Umweltminister damals mit den Worten, er wolle nicht verantworten, dass Millionen Autofahrer an den teuren Super Plus-Zapfsäulen stehen. Aber genau das ist aktuell zu beobachten – Öko-Willkür par excellence.

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